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Jesus Christus spricht:
Wenn ich erhöht bin von der Erde,
will ich alle zu mir ziehen.
Joh 12,32


Die Menschen waren beunruhigt. War es ein Zeichen? Keiner von ihnen wusste genau, was geschehen war. Nur Fragen waren entstanden. War es ein Donnern? Oder hat ein Engel mit ihm geredet? Oder war es doch nur eine Illusion? Jesus wandte sich ihnen zu. Ohne ihre Fragen zu beantworten, sagte er zu ihnen:

Nicht um meinetwillen ist diese Stimme geschehen, sondern um euretwillen. Jetzt ist das Gericht dieser Welt; jetzt wird der Fürst dieser Welt hinausgeworfen werden. Und ich, wenn ich von der Erde erhöht bin, werde alle zu mir ziehen. Dies aber sagte er, um anzudeuten, welches Todes er sterben sollte.

Gericht, Fürst dieser Welt, Erhöhung, Tod? Die Unklarheiten waren für die Menschen damals wahrscheinlich nicht gelöst. Die donnerartige Stimme wie auch die unverständliche Rede Jesu mussten wie Rätsel auf sie gewirkt haben. Mehr Irritation als Klarheit. Die Orientierung die Jesus ihnen gab, sollte erst im Nachhinein helfen. Nach Kreuz und Auferstehung. Und doch redet er gerade im Blick auf das Kreuz von Erhöhung. Ist es angemessen den Tod als einen Erfolg zu bezeichnen, so wie es Jesus tut? Ist der Tod nicht vielmehr die größte Niederlage des Menschen, die herbei zu sehnen eher sadistische Züge annimmt? Dwight L. Moody soll gesagt haben:

Eines Tages werdet ihr hören, dass ich tot bin. Glaubt es nicht. Ich werde lebendiger sein als je zuvor.

Ich finde das ansteckend. Denn der, der das sagt, hat wirklich etwas zu sagen. Diese Hoffnung möchte ich in meinem Leben auch haben. Grund für diese Hoffnung ist das Kreuz Christi. Jesus bezeichnet seinen eigenen Tod als Erhöhung. Ich glaube, Jesus hat das selbst nicht gebraucht. Nicht er selbst spricht sich  Mut zu, sondern er ermutigt seine Nachfolger. Die Erhöhung Jesu am Kreuz ist Sieg. Sieg über den Tod. Jesus hat gesiegt und denen, die an ihn glauben,  einen Fahrschein für ein Leben nach dem Tod versorgt. Dabei ist es nicht der Tod an sich, der in den Himmel gehoben wird, sondern der Sieg über ihn. Jesus weckt in mir die Hoffnung auf ewiges Leben, auf eine himmlische Perspektive. Dorthin, will er alle ziehen.

Jesus Christus spricht:
Wenn ich erhöht bin von der Erde,
will ich alle zu mir ziehen.


In Jesus entfaltet der Vater sein versöhnendes Handeln in der Geschichte bis in die Gegenwart hinein, bis zu mir und dir und über uns hinaus. Indem er zieht, erzieht er auch: Es ist nichts Einmaliges, auch wenn es einmalig ist. Jesus erzieht täglich. Sein Wort, sein Lebensbrot nährt mich. Und das Schöne ist, dass der Bäcker, bei dem ich dieses Brot bekomme, rund um die Uhr geöffnet hat. Egal ob ich früh lang ausschlafe oder abends erst spät ins Bett gehe: Jesus hat mir
was zu sagen.
Eine Frage bleibt: Bin ich bereit mich von Jesus ziehen und erziehen zu lassen? Denn eines ist klar: Er ist erhöht.

Frank Trommler

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