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Und siehe, es sind Letzte, die werden die Ersten sein, und sind Erste, die werden die Letzten sein.
Lukas 13,30

Hase und Igel machen einen Wettlauf. Meister Lampe ist sich seiner Sache als Favorit völlig sicher. Er verlässt sich auf seine langen Beine. Immerhin kann er ein Tempo von 70 km/h vorlegen. Jeder Igel ist dagegen eine lahme Ente. Der schnellste seiner Art kann nicht einmal mit einem gemächlich schlendernden Spaziergänger mithalten. Doch der Igel ist kein Dummer. Er weiß einen Trick, dem arroganten Langohr eine Lehre zu erteilen. Der Hase saust wie der Sturmwind über den Acker. Hin und her und her und hin. Dreiundsiebzigmal. Aber immer ist der Igel schon vor ihm da. Er merkt den Betrug nicht, dass auf der einen Seite Herr Igel, auf der anderen Frau Igel wartet. So ist das kurzbeinige Stacheltier immer der Erste. Der Hase aber bleibt, anders als erwartet, der dumme Letzte. Und fällt mitten auf dem Acker vor Erschöpfung tot um.

Wer möchte schon der Letzte sein? Zu den Ersten wollen wir gehören. Sieger sein, nicht Verlierer. Und so wird im Wettkampf des Lebens gekämpft und geprahlt, getrickst und geschummelt.  Von Jesus haben wir dieses Wort:  Und siehe, es sind Letzte, die werden die Ersten sein, und sind Erste, die werden die Letzten sein. Lukas 13,30

Das ist keine Aufforderung, sich mit allen Mitteln nach vorn zu bugsieren. Ganz im Gegenteil. Dass die Dinge sich wenden, das meint Jesus. Ähnlich wie im Märchen von Hase und Igel. Aber jetzt kommt Gott ins Spiel. ER weiß eine andere Reihenfolge. Gott kehrt, was wir für selbstverständlich halten, am Ende um. Er wirbelt die Kategorien unseres Denkens durcheinander, die Schubladen unserer Meinungen. Dazu gehört, dass die Ersten die Letzten und die Letzten die Ersten sein werden. Zu Ersten werden sie nicht mit faulen Tricks und nicht auf Kosten anderer. Gott selbst bereinigt erfahrenes Unrecht. ER vergilt Opfern wie Tätern.
Wer anderen Schaden zugefügt hat, muss sich verantworten, muss Demut lernen. Wer Unrecht erlitten hat, wird ins Recht gesetzt. Wer vom Leben betrogen ist, wird belohnt. Wer gedemütigt wurde, kommt zu Ehren. Stumm Gemachte kommen zu Wort. Gepeinigte erfahren Genugtuung und Wohltat. Gebeugte gehen aufrecht. Den Armen füllt Gott die Hände. Keiner hat mehr das Nachsehen. Die Dinge kehren sich um. Der gekreuzigt wurde, steht auf zu ewigem Leben. In Gottes Reich bleibt der Letzte nicht Letzter, weil der Tote nicht tot bleibt. Das ist Gottes Gerechtigkeit. Am Ende wird sie sich durchsetzen. Am Schluss wird sie gelten. Dann wird alles in Ordnung kommen. Und Gott lädt zu Tisch. Das wird ein Fest sein. Wir werden uns die Augen reiben, wer da alles kommt. Jesus sagt: Es werden kommen von Osten und von Westen, von Norden und von Süden, die zu Tisch sitzen werden im Reich Gottes. Und siehe, es sind Letzte, die werden die Ersten sein, und sind Erste, die werden die Letzten sein.
Und heute und hier?  Da sollen wir unser Tun und Lassen im Sinne Gottes ausrichten. Gerecht und fair sein. Fair und gerecht handeln. Uns nicht damit abfinden, dass es Letzte und Erste gibt. Nicht an uns selber nur denken, dass wir ja nicht zu kurz kommen.  Auch das sagt uns Jesus: Trachtet zuerst nach dem Reich Gottes und nach seiner Gerechtigkeit. (Matthäus 6,33)

Ihr / euer Pfarrer Matthias Lorenz

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