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An(ge)dacht

Durch die herzliche Barmherzigkeit unseres Gottes wird uns besuchen das aufgehende
Licht aus der Höhe, damit es erscheine denen, die sitzen in Finsternis und
Schatten des Todes, und richte unsere Füße auf den Weg des Friedens.

Lukas 1,78f

Ich schlage meine Bibel auf und finde mich bei den ersten Worten des ersten Buches Mose wieder. „Am Anfang schuf Gott Himmel und Erde“, heißt es da. Gott hat einen Anfang gemacht. Er hat nicht nur den Grundstein dieser Welt gelegt, sondern auch alle Bedingungen und Abhängigkeiten, alle kosmischen Zusammenhänge geschaffen. O.k., alles muss irgendwann mal anfangen. Das ist bei vielen Dingen so, die ich kenne. Doch bei Gott ist das anders. Denn Gott hat die Welt aus dem Nichts erschaffen! Das klingt so einfach und dahergebracht. Aber wenn ich das mal buchstabiere, dann merke ich wie außerordentlich und nahezu unglaublich das ist. Gott hat die Welt aus dem Nichts geschaffen. Er erschafft Himmel und Erde. Er erschafft die Bedingungen für Leben auf der Erde. Und das, was er tut, ist nur Gott möglich. (Das Verb für „schaffen“, welches an dieser Stelle in der hebräischen Bibel steht, gibt es nur mit Gott als Subjekt!)

Ich finde mich in dieser Welt vor. Ich lebe nach dem Chaos, welches Gott ordnete. Ich sehe alles, was ist. Alles hat Gott aus dem Nichts erschaffen. Das ist mit menschlichen Mitteln nicht erklärbar. Alles braucht eine Ursache und verschiedene Mittel, um daraus etwas herzustellen. Wir Menschen brauchen Rohstoffe und Ressourcen. Wir brauchen Grundlagen aus denen wir bspw. durch Veredlung höherwertige Produkte kreieren. Aber aus dem Nichts wird in meinem Händen eben auch nichts anderes als Nichts. Nichts bleibt Nichts. Doch bei Gott ist das anders. Er schafft, nachdem er den Lebensraum erstellt hat, den Menschen mit seinen 206 Knochen und perfekt aufeinander abgestimmten Organen und bio-chemischen Prozessen. Und damit wird wiederum deutlich: das Eigentliche am Menschen ist göttlicher Natur. Der Odem Gottes, der Heilige Geist macht den Unterschied. Er macht aus Staub und Erde, Perfektes und Einzigartiges. Aus Materie pures Leben. Unglaublich.
Und das tut Gott nicht nur am Anfang der Erschaffung dieser Welt. Danach hat er sich nicht etwa zurückgezogen und Urlaub gemacht. Nein er ist da, gegenwärtig. Er erhält das, was ist. Er schafft Neues und lässt  Altes vergehen. Unaufhörlich ist Gott am Handeln, am Erhalten. Unglaublich.

Praktisch heißt das aber auch: Bei dem, was in den kommenden Wochen im Advent und Weihnachten und darüber hinaus vor mir liegt, begegne ich immer wieder dieser Unglaublichkeit: Gott kommt in diese Welt. Wird Mensch. Gott als Mensch. Und dann noch als Kind und Baby. Geboren von einer Jungfrau. Ist das nicht unglaublich? Sollte das Handeln Gottes etwa immer dasselbe Adjektiv verlangen: unglaublich. Wenn ja, bin ich dann um so mehr herausgefordert in meinem ganz normalen Tagesablauf Gottes Handeln eben nicht in erster Linie in dem zu erwarten, was ich tun kann und was mir möglich ist, sondern vielmehr in dem, was unglaublich zu sein scheint? Gott vermag auch aus meinem Nichts Gutes zu schaffen. Er will auch in meinem Nichts der Schöpfer sein und Unglaubliches tun. Kann und will ich dies zulassen?

Ein gesegnete Advents-und Weihnachtszeit
wünscht Ihnen und Euch
Frank Trommler

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