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HERZENSSACHE


„Das kalte Herz“, mehrmals verfilmt, ist eine dramatische Geschichte: Der Kohlenmunk-Peter träumt davon, reich und angesehen zu sein. Für Geld tauscht er sein Herz gegen einen Stein in seiner Brust ein. So kalt und hart wird er selbst. Als er endlich merkt, was er angerichtet und wie er sein Leben verpfuscht hat, bittet er: „So nehmt mir den toten Stein heraus und gebt mir mein lebendiges Herz.“
Wilhelm Hauff hat 1827 sein Schwarzwaldmärchen aus der Bibelstelle gedichtet, die für 2017 zur Jahreslosung geworden ist:


Gott spricht: Ich schenke euch ein neues Herz und lege einen neuen Geist in euch. Hesekiel 36,26
Natürlich geht es bei Gottes Herzerneuerung nicht um die Blutpumpe, das Zentralorgan des menschlichen Kreislaufes. - Lesen wir noch etwas weiter:
… und will das steinerne Herz aus eurem Fleisch wegnehmen und euch ein fleischernes Herz geben. Ich will meinen Geist in euch geben und will solche Leute aus euch machen, die in meinen Geboten wandeln und meine Rechte halten und danach tun.

Wer hat es nicht schon an sich selbst erlebt: das steinerne Herz?
Aus Enttäuschungen und Kränkungen versteinert ein Herz. Auch Angst und Egoismus machen hartherzig; die Verführung des Wohlstandes kann es ebenso. Ein kaltes Herz kann nicht mehr lachen und nicht mehr weinen, nicht mehr lieben und nicht mehr geliebt werden und nichts mehr schön finden. Es stumpft ab.
Wir erleben zunehmend Kälte im gesellschaftlichen Miteinander. Es geht rau und hart zu in dieser Welt. Wir erleben erschreckend unmenschliche Reaktionen von Menschen in Europa auf Flüchtlinge aus dem Syrienkrieg. Verschlossene Herzen. Es gibt aber auch das andere, dass viele sich öffnen und vom fremden Leiden bewegen lassen. Und dass Menschen nicht bloß an sich denken, nicht verhärten, nicht abstumpfen, sondern menschlich bleiben im Miteinander.
Wie können versteinerte wieder in lebendige Herzen verwandelt werden? Wie können aus verschlossenen Leuten mitfühlende und mit-leidende Menschen werden? Allein kriegt das keiner hin. Nach dem Propheten Hesekiel ist das eine Gotteserfahrung. Nach dem Zeugnis des Neuen Testaments eine Berührung der Liebe Christi. Mit Jesus zeigt sich die Liebe Gottes am deutlichsten.

Gott will nicht, dass wir kalte Kohlenmunk-Peter oder - Petras mit verschlossenen, harten Herzen sind; unglücklich dazu. Gegenüber dem Herz aus Stein ist ein „fleischernes Herz“ ein lebendiges Herz. Ein Herz aus Fleisch und Blut ist ein berührbares, mitfühlendes Herz. Es ist ein barm-herziges Herz. Es ist ein „hörendes“ Herz. Es ist ein Herz, das sich freuen und auch weinen, mit-freuen und mit-leiden kann. Es kann Liebe empfangen und Liebe geben.

Dazu brauchen wir den besten aller Kardiologen; Gott ist der Chef-Herzspezialist. ER schenkt uns das neue Herz, damit es ganz für IHN schlagen kann. ER gibt uns den neuen Geist, dass wir uns an IHM und SEINER Gerechtigkeit ausrichten. Dass wir offen und wohlwollend gegenüber unseren Mitmenschen sind.

Gott lässt seine Leute nicht allein mit ihren kaputten Herzen. ER sorgt sich um uns. Gott bringt uns in Ordnung. ER schafft Neues. Lass Dich also (neu) berühren von der Liebe Gottes, die in Jesus Christus ist. Lass den Herzspezialisten an Dich ran. Du liegst IHM am Herzen. Welch ein Glück!

Ihr / euer Matthias Lorenz

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