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Ich erinnere mich an eine lange Wanderung. Schwitzend, mit schmerzenden Füßen, die Zunge am Gaumen klebend kamen wir schließlich im Tal an. Dort fand sich ein Brunnen. Ich hörte das Plätschern schon von Weitem. So köstlich hatte mir Wasser noch nie geschmeckt. Eine Erfrischung, die alles gut machte.

Gott spricht:
Ich will dem Durstigen geben von der Quelle des lebendigen Wassers umsonst.
Offenbarung 21,6

Dieser Vers steht über dem neuen Jahr. Er ist dem letzten Buch der Bibel entnommen, der Offenbarung des Johannes. Darin beschreibt der Seher seine großartige Vision vom Ende der Zeit. Von dem, was kommen wird, aber noch nicht ist. Noch wird nicht jeder "Durst", jede Sehnsucht gestillt. Noch wischt Gott nicht alle Tränen ab, wie es zwei Verse vor der Jahreslosung verheißen wird. Noch existieren Leid, Geschrei und Schmerzen. Noch ist der Tod nicht am Ende. Ich lebe in der Hoffnung und der Erwartung, dass Gott erfüllen wird, was ER verspricht.

Doch der Glaube ist keine Vertröstung auf den Sankt-Nimmerleins-Tag. Und obwohl das letzte Buch der Bibel beschreibt, was am Ende aller Zeit kommen wird, ist die Jahreslosung hineingesagt in unsere Zeit, für das Jahr 2018. Gott möchte dem Durstigen jetzt geben von der Quelle des lebendigen Wassers. Obwohl mancher Durst heute noch ungestillt bleibt, lässt Gott uns nicht auf dem Trockenen sitzen. Die Quelle SEINES lebendigen Wassers sprudelt schon heute. Ich finde diese Quelle bei Jesus Christus. Bei ihm und durch ihn lässt Gott uns Hoffnung und Liebe, Freude und Trost finden. Gott kann uns auf verschiedene Weise lebendiges Wasser schenken. Es braucht nur offene Augen, Ohren und Herzen. Und Geduld. Schau dich um: In den Menschen, mit denen du lebst, im gemeinsamen Lachen und Weinen, im Zuhören und Anvertrauen, in der gegenseitigen Hilfe, im Fragen nach Gott kann sich eine Quelle lebendigen Wassers auftun. Dort, wo Menschen sich in SEINEM Namen versammeln, im Beten und Nachdenken, in der Stille, im Wort Gottes, gemeinsam gehört und gesungen. Im Bad der Taufe. Im Abendmahl, zu dem Jesus einlädt.

Eine Quelle kann manchmal verstopft sein, scheinbar versiegt. In der Natur kann das durch abfallende Blätter, durch einen Erdrutsch, durch Sand und Steine geschehen. Im menschlichen Leben ist das nicht anders. Die Quelle Gottes kann verstopfen durch einen Erdrutsch persönlicher Schicksalsschläge oder durch das Geröll von Sorgen und Belastungen oder Gottvergessenheit. Aber wie sich Wasser immer wieder einen Weg bahnt, so will Gott immer wieder auch einen Weg zu dir finden. Du sollst trinken aus der Quelle des lebendigen Wassers umsonst.

Lebendiges  Wasser ist kein abgestandenes Wasser. Es sprudelt. In der Hitze fülle ich meine Hände und labe mich. Mit lebendigem Wasser, das meine Lebensgeister weckt. Ich will das Wasser - das eine wie das andere - nicht für selbstverständlich halten. Nicht meinen, ich brauche ja  nur den Hahn aufzudrehen oder die Quelle anzuzapfen. Dankbar will ich sein für das Wasser, welches der Körper täglich braucht. Und dankbar für das Wasser, ohne das die Seele vertrocknet. Für das lebendige  Wasser, das bei Gott zu finden ist. Kostbar und kostenlos. Ohne Wasser kein Leben. - Danke, DU lebendiger Gott: DU lässt uns nicht auf dem Trockenen.

Ihr/ Dein Pfarrer Matthias Lorenz

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