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Ernte gut, alles gut?


Hosea ist ein Mann Gottes, ein Prophet, der dem Nordreich Israel wenige Jahre vor seiner Wegführung nach Babylon anschaulich vor Augen führt, wie Gott sich von seinem Volk hintergangen fühlt. Eine dramatische Geschichte: Hosea muss zum Zeichen, dass Israel mit anderen Göttern fremd gegangen ist, eine Prostituierte zur Frau nehmen. Er muss Kinder mit ihr zeugen und bei ihr bleiben und für sie einstehen, obwohl sie auch weiterhin, anderen Männern nachjagt. Denn so wie Hoseas Liebe zu ihr, so ist Gottes Liebe zu seinem Volk. Gottes Liebe ist Entscheidungsliebe. Gott steht zu seiner Entscheidung. Und er ruft sein  Volk zur Umkehr. So wie der Bauer Jahr für Jahr seinen Acker bestellt und den Samen auf Hoffnung in die Erde legt, so lässt Gott sein Wort auf den harten Herzensboden der Menschen säen.

Dass etwas wächst, das kann ganz schön schwierig und langwierig sein. Das kann man in Auerbach hinter Kantorat und Kirche gut in Augenschein nehmen. Wir haben dort die Hanglage verändert und eine ebene Fläche angelegt, die es uns in Zukunft ermöglichen soll, ein Zelt aufzuschlagen, Biertische zu stellen und als Gemeinde unter offenem Himmel zu feiern. Die ebene Fläche haben wir auch schaffen können, nur mit  dem Rasen geht es sehr langsam voran. Langsamer, als wir dachten. Und das, obwohl das Erdreich bearbeitet, Steine herausgelesen und der Samen gesät und angewalzt worden ist. Aber dann kamen Regengüsse, die den gleichmäßige verteilten Samen wegspülten. Später war es lange Zeit trocken. Wir haben nachgesät, aber das Grün lässt auf sich warten. Säen und Ernten kann ganz schön hartnäckig sein.

Gott redet im Buch Hosea auch durch die Blume bzw. den Samen. Er redet im übertragenen Sinne vom Ackerbau, vom Säen und Ernten:

Säet Gerechtigkeit und erntet nach dem Maße der Liebe! Pflüget ein Neues, solange es Zeit ist, den HERRN zu suchen, bis er kommt und Gerechtigkeit über euch regnen lässt! Hosea 10,12

Gottes Auftrag an sein Volk war es, Gerechtigkeit zu suchen. Israel sollte in seinem Tun und Handeln dem Willen Gottes entsprechen. Es sollte von ganzem Herzen, dem Gott Jakobs angehören und ihm folgen. In der Folge würde es Früchte nach dem Maß der Liebe ernten. Und dabei sollte es nicht in den alten Furchen pflügen, sondern wie der Bauer handeln, der ein neues Stück Land unter den Pflug nimmt, und es sollte dabei ständig nach der Weisung Gottes fragen, also ihn suchen. An diesem Auftrag hat sich bis heute nichts geändert. Auch heute geht es darum, Gerechtigkeit zu säen. Und dies zuerst im Blick auf Gott. Das  heißt, Gott in meinem Leben den Herrn sein lassen, seine Wege zu suchen und nach seinem Rat zu fragen. Denn Gott macht meine Wege recht. Er ist gerecht, in dem, was er tut. Und es ist gerecht als Geschöpf, den Schöpfer zu ehren und seine Ehre zu suchen. Wer mit Gott sät, der erfährt, dass Gott es ist, der Frucht und Gedeihen schenkt. Mit Gottes Perspektive wird die Ernte gut.

Eine gesegnete Sommerzeit wünscht Ihnen
Ihr Pfarrer Frank Trommler

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