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Was gut tut!

 

Was gut tut, was Leib und Seele ergreift, was entspannt oder was im guten Sinne herausfordert, das will ich erfahren. Und wahrscheinlich geht das nicht nur mir so. Niemand sucht von sich aus nach schockierenden Erfahrungen und Begegnungen oder Ereignissen die einschüchtern und möglicherweise schlaflose Nächte zur Folge haben. Was gut tut, das möchte ich gern erfahren und das möchte ich auch weitergeben. Aber ist es nicht so, dass ich häufig erst im Nachhinein weiß - im Rückblick auf einen Tag und in der Rückschau auf ein Erlebnis - was mir wirklich gut getan hat?

Als Salomo zum König gesalbt wird, hat er eine Bitte frei. Gott fragt: Was soll ich dir geben? Salomo bittet um Weisheit. Gott schenkt ihm ein weises Herz. Diese von Gott geschenkte Weisheit schlägt sich nieder in dem, was Salomo tut, was er denkt und was er sagt. In den Sprüchen Salomos lese ich von dem, was gut tut:

Freundliche Reden sind Honigseim, süß für die Seele und heilsam für die Glieder. (Sprüche 16, 24)

Was gut tut, das ist auch meistens gut gemeint. Die Intention meiner Worte ist in dem, was ich sage enthalten. Rede ich freundlich, so wird mein Gegenüber diese Freundlichkeit auch hören. Auch Kritik wird anders aufgenommen werden können, wenn in meinen Worten Freundlichkeit zu Hause ist. Im Großen wie im Kleinen ist für den Umgang miteinander der Ton entscheidend. Und der Ton kommt von innen. Er macht zuallererst etwas mit mir selbst, mit meiner Stimmung oder Verstimmung. In meinem Gemüt, in meinen Gedanken wird geprägt, was ich sage. Auch hier rät Salomo:

Ein fröhliches Herz hilft zur Gesundung; ein bedrücktes Gemüt macht auch den Leib müde. (Sprüche 17, 22)

Die Quelle der Freundlichkeit entdecke ich in Gott selbst. In seinen Worten, in seinen Verheißungen, in seiner Zuwendung. In der Stille vor ihm, prägt er mein Herz, meine Gedanken und Wünsche. Von seinen Gedanken lasse ich meine Gedanken füllen und präge damit mein Inneres. In diesem Sinne lasse ich meinen Ton von Gott stimmen. Seine Worte atmen Leben, sie verändern meine Sicht der Dinge. Gottes Wort ist heilsam für Leib, Seele und Geist.

Wenn ich die Evangelien im Neuen Testament lese, dann begegnet mir in Jesus Christus diese Freundlichkeit in Person. Gott verschenkt sich mit seiner Freude, seiner Fülle und seinen Gaben. Ich halte inne, darf empfangen und bin berufen, weiter zu geben, von dieser Freundlichkeit Gottes, in Wort und Tat. Ich wünsche uns Erfahrungen, die Gottes Freundlichkeit atmen, Erfahrungen, die wirklich guttun, weil sie gut sind.

Frank Trommler, Pfarrer

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