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„Geht und verkündet: Das Himmelreich ist nahe.“ (Matthäus 10,7)

Dem Himmel nahe!?
Welche Gedanken kommen mir, wenn ich diese Überschrift auf mich wirken lasse: „Dem Himmel nahe“!?
Vielleicht ein Gefühl von grenzenloser Weite und Freiheit? Ein Wunsch, so wie er im Lied von Reinhard Mey „Über den Wolken“ anklingt: „Über den Wolken / Muss die Freiheit wohl grenzenlos sein / Alle Ängste, alle Sorgen / Sagt man / Blieben darunter verborgen / Und dann / Würde was uns groß und wichtig erscheint / Plötzlich nichtig und klein.“ Vielleicht ist die Wirkung von „Dem Himmel nahe“ aber auch mit Enttäuschung verbunden. Eben weil meine erlebte Realität lauter schreit. Dann ist „Dem Himmel nahe“ fern meines Erlebens und kommt eher einer Flucht vor der Wirklichkeit gleich. Aber das kann es wohl auch nicht sein, oder?

Jesus sagt zu seinen Jüngern: „Geht und verkündet: Das Himmelreich ist nahe.“ (Mt 10,7) Und das taten die Jünger. Sie gingen hin – in die Dörfer zu den Menschen ihresgleichen, zu Bekannten und Verwandten genauso wie zu jenen, die bislang nicht in ihrem Blickfeld waren und doch zu ihrem Volk gehörten – zu den verlorenen Schafen des Hauses Israel. Die Jünger gingen. Sie warteten nicht darauf, dass die Menschen zu ihnen kamen. Sie gingen in die Häuser, an die Plätze und auf die Märkte und verkündeten: „Hey ihr, das Himmelreich ist nahe.“
Aber das war nicht nur eine Information oder ein Werbeslogan für eine Mitgliedschaft in der Christlichen Gemeinde, die entstehen würde. Diese Botschaft „Das Himmelreich ist nahe“ veränderte die Situation vieler Menschen. Denn mit der Verkündigung verbunden waren Zeichen und Wunder, die Gott geschehen ließ. Im nächsten Vers hören wir konkret, was mit dem Auftrag der Verkündigung verbunden war: „Heilt Kranke, weckt Tote auf, macht Aussätzige rein, treibt Dämonen aus! Umsonst habt ihr empfangen, umsonst sollt ihr geben.“ (Mt 10,8)
Die Jünger waren einfache Menschen. Sicher hatten sie nicht nur Respekt vor diesem Auftrag, sondern auch Angst. Was wird passieren, wenn un-sere Gebete ins Leere laufen und nichts passiert, so fragten sie sich
vielleicht gegenseitig. Jesus gibt ihnen deshalb noch mit, dass sie nicht in ihrem Auftrag unterwegs sind. Sie gehen und handeln im Auftrag Gottes (siehe Mt 10,9ff). Und dann passierten solche Zeichen und für die Menschen in Israel war deutlich: „Wir sind dem Himmel nahe.“
Will ich unter diesen Bedingungen dem Himmel nahe sein? ... und auch Teil derer, die diese Botschaft in Wort und Tat verkündigen? Will und kann ich da, wo ich bin, Wegbereiter Gottes zu den Menschen sein? Im Gebet und Flehen, in der Fürbitte und dem Danken und Loben vor Gott, wie auch im Begleiten derer, die auf Gottes Hilfe hoffen und warten und deren Zustand sich doch nicht ändert?
Auch heute gilt: Das Himmelreich ist nahe! Jesus lässt sich bitten. Sein Heil wird auch in unserer Zeit und unter unseren Bedingungen für Menschen erfahrbar sein. Er ist am Wirken. Und er gebraucht dich und mich.

Hoffnungsvoll grüßt
Ihr/Euer Frank Trommler, Pfr.

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