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Ich höre die Engel singen:


Ehre sei Gott in der Höhe und Friede auf Erden bei den Menschen seines Wohlgefallens. (Lk 2,14) Nach anderer Übersetzung: Ehre sei Gott im Himmel! Denn er bringt der Welt Frieden und wendet sich den Menschen in Liebe zu.

Gott schenkt Frieden und liebevolle Zuneigung. Damals wie heute. Zu Weihnachten und das ganze Jahr über. Für alle Menschen, die ganze Welt. Gott Christus ist unser Friede, heißt es im Epheserbrief.

Wie könnte ich dann friedlos bleiben? Wie könnte ich dann gefühllos und kalt mit Menschen umgehen? Wie könnte ich mich über jemanden verächtlich äußern? Wie könnte ich mit Halbwahrheiten und Lügen Unfrieden
und Hass säen? Wie könnte ich Gewalt gutheißen? Wie könnten meine Gedanken bösartig sein? Und mein Herz verstockt? Wie könnte ich!

Eine persönliche Erfahrung: Ich habe mir meine schwere Krankheit nicht gewünscht. Dennoch hat diese Situation für mich auch positive Seiten. So ist manche für mich früher unverrückbar scheinende Überzeugung
nicht mehr erkämpfenswert. Ich vergeude keine unnütze Kraft. Ich erlebe mich ruhiger, sanfter, gelassen. Ich höre zu. Schaue die Menschen mit wohlwollendem Blick an. Ich habe Frieden. Solches an mir erleben zu dürfen, bewerte ich klar als Gottesgeschenk. Es tut mir selber gut.

Suche zuerst deinen inneren Frieden! Stehe im Frieden mit Gott! Befriedete Menschen können viel ausrichten. Sie werden dringend gebraucht. Jeder an seinem Ort, in Gesellschaft und Kirche.

Was die Lage in der Landeskirche um den Rücktritt unseres Bischofs betrifft, plädiere ich für Zurückhaltung und geistliche Unaufgeregtheit. Jesus ringt für seine Leute, dass sie alle eins seien (Joh 17). Es gibt nicht nur Schwarz und Weiß, hier die Aufrechten, dort die meiner Meinung nach Unrechten. Wir müssen die Einheit in der Vielfalt wahren, dafür beten, darum ringen. Diejenigen mit anderer Position ernst nehmen. Sie als Menschen und Christen annehmen. Einander zuhören. Aufeinander zu statt gegeneinander losgehen. Vergebungsbereit sein. Streiten ja, aber fair. Billiger ist Kirche nicht zu haben. Schaut euch die 12 Typen von damals an, welch eine bunte Rasselbande.

Wie gehen wir also als Verschiedene (in der Art zu glauben, mit unterschiedlichen Überzeugungen) miteinander um? Wie halten wir einander aus? Das bedeutet Arbeit, zuerst an mir selbst! Gelingt es uns, besser miteinander umzugehen, als es sonst üblich ist? Als gutes Beispiel für die Welt?

Das Titelfoto führt uns in die Hormersdorfer Kirche. Der Engel hält die Gabe Gottes hoch (Spruchband:
„Friede auf Erden“), auf dem Plakat lesen wir unsere Auf-Gabe (JL 2019).

Ich höre die Engel singen. Hörst du sie auch? Sie sind außer Rand und Band. Sie loben den EWIGEN und verkünden SEINEN Frieden. Wir loben IHN, wenn wir den Frieden suchen, ihm nachjagen, ihn erlernen, uns darin bewähren. Vergesst nicht: Der Frieden ist Gottes Weihnachtsgeschenk. Nun packt es auch aus! Und schaut auf ihn, lernt von ihm: Christus ist unser Friede!

Allen eine gesegnete, friedvolle Advents- und Weihnachtszeit.
Pfarrer Matthias Lorenz

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