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Ich glaube, hilf meinem Unglauben


Offener Himmel liegt über ihnen, als sie oben auf dem Berg sind. Jesus wird vor ihren Augen verklärt und steht mit Mose und Elia vor ihnen – in himmlischer Gestalt. Unbeschreibliche Herrlichkeit ließ sie einerseits erschaudern und dann aber auch wieder erstaunen. So soll es bleiben! Das wünscht sich Petrus, der bereit ist, drei Hütten zu bauen - eine für Mose, eine für Elia und eine für Jesus. Doch so bleibt es nicht. Sie müssen wieder vom Berg herunter in die Niederungen des Alltags, dort wo die Präsenz der himmlischen Sphäre vielfach fern zu sein scheint. Dort wo ihre Augen den Grenzen der irdischen und gefallenen Welt nicht ausweichen können.

Unten angekommen, treffen sie mit den anderen Jüngern zusammen. Diese sind im Streit mit Schriftgelehrten und einem Mann, der auf die Frage Jesu hin, was denn hier los sei, das Wort ergreift. Der Mann ist der Vater eines Kindes, welches er zu den Jüngern Jesu bringen wollte, mit der Bitte, dass sein Sohn von einem bösen Geist befreit würde, der das Leben des Kindes und der Familie bedrohte. Und das von Kind auf. Aber er musste feststellen, dass die Jünger ihm und seinem Sohn nicht helfen konnten. Sie standen ratlos da, nachdem sie gebetet und dem Kind die Hand aufgelegt hatten. Keine Veränderung.
Jesus macht seiner Enttäuschung Luft, angesichts des Unglaubens, dem er begegnet. Und dann wendet er sich dem Vater und dem Kind zu. Das Gespräch gipfelt in dem Flehen des Vaters, der Jesus bittet: Er möge seinem Sohn doch helfen, wenn er es kann.

Darauf erwidert Jesus: „Warum sagst du, wenn ich kann? Alles ist möglich, dem, der da glaubt!“ Und so kommt es zu diesem, den eigenen Zweifel überwindenden Schrei des Vater, der aus vollem Hals ruft: „Ich glaube, hilf meinem Unglauben.“

Dieses Wort ist uns als Jahreslosung für das Jahr 2020 gegeben. Glaube und Unglaube, Vertrauen und Zweifel sind in Spannung. In dieser Welt und auch in meinem persönlichen Erleben, ja in mir selbst. Ich selbst merke oft, dass ich hilflos vor schier aussichtslosen Situationen stehe. Ich bin angefragt und will gern helfen, aber ich kann es nicht, ganz so wie die Jünger, die in diesem Erlebnis erfahren, wie ihnen selbst die Hände gebunden sind und wie auch ihr Glaube zu schwach zu sein scheint. Der Vater erfährt in der Zuwendung zu Jesus Hilfe, auch wenn diese Zuwendung mit Überwindung zu tun hat. Er muss aus sich heraus gehen und wirft all sein Vertrauen wie auch seine Zweifel auf den Sohn Gottes. Sein Entschluss ist: Ich will dem Vertrauen, der gesagt hat: Alles ist möglich, dem der da glaubt. Lasst uns diese Geschichte in diesem Jahr vertieft lesen und bedenken und danach suchen, was Gott uns persönlich mit auf den Lebens- und Glaubensweg geben will. Lasst uns nach der Begegnung mit dem suchen, der gesagt hat: Alles ist möglich, dem, der da glaubt!


Ihr/Euer Frank Trommler, Pfr.

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