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Corona. Virus. Pandemie.


Diese Worte und die damit verknüpften Nachrichten, Ängste, Sorgen und Schicksale von Menschen sind gegenwärtig in aller Munde. Wir reden von und erleben eine/r Ausnahmesituation. Schulen sind geschlossen. Gottesdienste und Gemeindekreise, Versammlungen aller Art finden nicht statt. Wir sind verwiesen auf unsere häusliche Umgebung. Zurückgezogen sollen wir in den nächsten Wochen leben. Präventiv ist diese Maßnahme, mit dem Ziel, dass eine flächendeckende Ansteckung verlangsamt wird. Corona heißt übersetzt „Krone“. Damit einen Virus zu bezeichnen ist schon bemerkenswert. Sich aber mit diesem Virus und den damit verbundenen Ängsten zu krönen, darf nicht unser erklärtes Ziel sein.

In der Offenbarung des Johannes, in einem der Sendschreiben an die sieben Gemeinden, heißt es, von der Krone des Lebens, die Jesus Christus verliehen hat: „Ich komme bald; halte, was du hast, dass niemand deine Krone nehme.“ (Offb. 3,11) Die Krone, von der hier die Rede ist, ist die Krone des Lebens. Sie ist unvergänglich (1.Petr. 5,4). Ihre Wirkung macht auch im Tod nicht halt. Sie wird verschenkt an Menschen, die Anfechtungen im Glauben ertragen und festhalten an Jesus Christus, ja ihre Hoffnung und Sehnsucht nach Heil und Erfüllung bei ihm suchen. (Jak. 1,12). Das Tragen dieser Krone ist in unserer Welt mit Leiden verbunden (Offb. 2,10).

Jesus selbst ertrug die Dornenkrone und wurde als geschundener und geschlagener Mensch ans Kreuz von Golgatha genagelt, wo er schließlich starb. Man nahm ihn vom Kreuz ab und legte ihn in ein Grab. Menschen, die Jesus kannten, bezeugten, dass der HERR nicht im Grab blieb, sondern dass Gott ihn von den Toten auferweckt hat. Sie sahen den Auferstandenen und sie hörten seine Worte. Der mit Dornen Gekrönte erwirbt für dich und mich und diese Welt, die Krone des Lebens, die uns Hoffnung macht auf ein Leben, welches unvergänglich und herrlich ist. Ein Leben in Gottes Nähe. Jene, die diese Krone tragen, erfahren, vermittelt durch den Heiligen Geist, Trost und Freude, Hoffnung und Zuversicht und das auch unter den Zeichen des Leidens. Sie bekommen Kraft und Mut, um mit Hoffnung zu leben. Oder wie ich es gelesen habe: Mut ist Angst, die gebetet hat.

Dietrich Bonhoeffers Todestag jährt sich am Gründonnerstag diesen Jahres zum 75. Mal. Seine Hoffnung für ein Leben in Gewissheit der Gegenwart Gottes, angesichts ungewisser Zukunft, sei uns als Ermutigung in diesen Tagen gegeben:

„Ich glaube, dass Gott aus allem, auch aus dem Bösesten, Gutes entstehen lassen kann und will. Dafür braucht ER Menschen, die sich alles zum Besten dienen lassen.
Ich glaube, dass Gott uns in jeder Notlage soviel Widerstandskraft geben will, wie wir brauchen. Aber ER gibt sie nicht im Voraus, damit wir uns nicht auf uns selbst sondern allein auf IHN verlassen. In solchem Glauben müsste alle Angst vor der Zukunft überwunden sein.
Ich glaube, dass auch unsere Fehler und Irrtümer nicht vergeblich sind und dass es Gott nicht schwerer ist, mit ihnen fertig zu werden als mit unseren vermeintlichen Guttaten.
Ich glaube, dass Gott kein zeitloses Faktum ist, sondern dass ER auf aufrichtige Gebete und verantwortliche Taten wartet und antwortet.“


Es grüßt Pfarrer Frank Trommler

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