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Andachten

„Gehörsam“

Gehorsam? - „Der kleine Wille muss beizeiten gebrochen werden. Kinder müssen absoluten Gehorsam lernen.“ Das war lange Zeit weit verbreitetes Erziehungsideal. Es hat viel Unheil angerichtet. Zu oft auch musste der Gehorsam herhalten zur Disziplinierung in der Gesellschaft. Am schlimmsten im "Dritten Reich": Das "Führerprinzip" galt als Grundgesetz nationalsozialistischer Weltanschauung. Es verpflichtete nach dem Motto "Führer befiehl, wir folgen" zu blindem Gehorsam und bedingungsloser Treue bis zum Tod. Millionen Menschen hat es ins Verderben gestürzt. Im Westen Deutschlands folgte später ein Emanzipationsprozess auf der ganzen Linie mit der Abschaffung des "Gehorchens". Aber irgendwie hat man damit  das Kind mit dem Bade ausgeschüttet. Im Osten dagegen versuchte die nächste Diktatur, bereits im Kindergarten und in der Schule Menschen auf Gehorsam zu trimmen. Für mich, einem in der DDR Aufgewachsenen, ist "Gehorsam" immer ein Reizwort geblieben.

Jesus Christus spricht:
Wenn ich erhöht bin von der Erde,
will ich alle zu mir ziehen.
Joh 12,32


Die Menschen waren beunruhigt. War es ein Zeichen? Keiner von ihnen wusste genau, was geschehen war. Nur Fragen waren entstanden. War es ein Donnern? Oder hat ein Engel mit ihm geredet? Oder war es doch nur eine Illusion? Jesus wandte sich ihnen zu. Ohne ihre Fragen zu beantworten, sagte er zu ihnen:

KAUM ZU GLAUBEN


Tief betrübt, verstört kommen die Frauen zum Höhlengrab. Den, der ihnen so viel bedeutet hat, mit dem sie eine erfüllte Zeit hatten, der ihnen das Gottvertrauen wertvoll gemacht hat, der ist nicht mehr. Schreckliches mussten sie erleben. Man hat ihren Freund und Meister zum Schweigen gebracht. Aufs Kreuz gelegt, festgenagelt, schmachvoll hingerichtet. Aus und vorbei. Noch zweierlei können sie tun: Einen letzten Blick auf den Toten werfen, um nach dem  Grauen ein friedliches Antlitz im Herzen zu behalten. Und den Leichnam mit wohlriechenden Essenzen salben, ein letzter Liebesdienst. Die trauernden Frauen bleiben wortlos auf dem Weg. Tränen trüben ihren Blick. Sie erschrecken, die Grabkammer ist geöffnet. Der Stein, der sie verschloss, ist fortgerollt. Der tote  Jesus unauffindbar. Zwei Männer in hell leuchtenden Kleidern erscheinen. So stellt man sich Engel vor. Sie sagen etwas Unheimliches:

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