Aktuelles

Hormersdorfer Kirche erhält Signet

Dieses visuelle Zeichen mit der Kirche und den geöffneten Toren wird zukünftig am Eingang der Hormersdorfer Kirche angebracht sein. Offiziell ist es das Zeichen für eine „Verlässlich geöffnete Kirche“.

Von O bis O, also von Ostern bis Oktober (genauer: meist der zweite Sonntag ist der Kirchweihsonntag) wird die Kirche von 9.00 bis 18.00 Uhr geöffnet sein. Am 21.3. war hier die Verleihung. Doch es geht hier nicht nur um örtliche Belange, die Anwesenheit von Frau Birgit Knöbel vom Tourismusverband  Erzgebirge zeigt uns, dass es wichtig ist, auch solche Kleinode im Zusammenhang mit dem gesamten Erzgebirge hervorzuheben. Wandern zählt auch in Zukunft zu den sehr beliebten Freizeitaktivitäten. Wenn auch das Kirchlein nicht direkt an großen Wanderrouten liegt, so ist doch die Nähe vom Greifenstein Gebiet bestimmt einen Ausflug wert. Hinzu kommen auch die örtlichen Sehenswürdigkeiten wie die Mundartuhr und das Ehren-Mahnmal für die Opfer der Weltkriege auf dem Huthübel mit seiner weiten Sicht über das Tal.

Die Hormersdorfer Kirche als eines der ältesten Gebäude der Region, ist durch die reiche Innenausstattung mit Bildern, vermutlich aus der 2.Hälfte des 17.Jh. eine Wanderung oder Radtour wert. Interessante Details, wie einen Taufengel von 1711 des Zwönitzer Schnitzers Gottfried Ullrich, die Bauern-Barock-Kanzel, oder auch der Altaraufsatz, 1960 aus St. Blasius, Niederzwönitz, übernommen, laden zum Ausruhen und Staunen ein.

Eingeladen wird auch im Juli Samstag-Nachmittags gegen 17.30 Uhr vor Ort zu sein, dann können Sie auch musikalische Impressionen mit der Orgel zum Wochenausklang erleben. Am „Tag des offenen Denkmals“, dem 8. September, ist dann sogar die Möglichkeit zu einem Gang bis zu den Glocken.

Auf unserem Foto sehen Sie neben (v.l.) Frau Janet Blumberger von der Greifenstein Touristinformation, Frau Birgit Knöbel, Thomas Vorberg  vom Kirchenvorstand, Pfarrer Frank Dregennus, Bürgermeister Wolfgang Triebert, Uwe Weisbach vom Ortsvorstand und Frau Kerstin Kracht vom Landeskirchenamt, die als Referentin für „Offene Kirche und Kirche im Tourismus“ und Vertreterin der Wanderakademie Sachsen unterstützend wirkt.

Die Verleihung dieses Signets bringt einen weiteren Punkt in der guten Ausrichtung von touristischen Zielen in Zwönitz und seinen Ortsteilen.

Zwönitzer Anzeiger nr.15 vom 11.04.2024

Tag des offenen Denkmals am 11.09.2022

Wie in den letzten Jahren hatten wir auch am Samstagnachmittag die Kirche schon geöffnet. Da ging es aber eher sehr ruhig zu.
Nein - Robin und Joachim haben uns mit Orgel- und Geigenmusik sehr erfreut - Danke.
Doch ein paar Hormersdorfer fanden auch an diesem Tag den Weg in IHRE Kirche.
Umso mehr waren wir auf den Sonntag gespannt, da es ja in der Umgebung sehr viele Veranstaltungen gab, wie die Glockenweihe in Niederzwönitz. Neben den vielen Bildern an den Emporen unserer Kirche, der Orgel und besonders den Glocken, konnten auch  aus dem Archiv Teile gezeigt werden, die sonst nie zu sehen sind.
Die Lüneburger Bibel von 1650, die Kanzeluhr von 1730 und der geschnitzte Evangelist Matthäus (um 1700) konnten bestaunt werden. Auf die Frage, was soll das metallene Gerät auf dem Ausstellungstisch? Das ist doch noch nicht so sehr alt, wurde der kleine Scherz auch aufgeklärt. Zu sehen war ein Diaprojektor aus den 50er Jahren. Wir kennen solche Geräte auch zum Märchenfilme mit der Hand durchdrehen. Dabei stand die Technik von damals unserem heutigen Beamer gegenüber. An die 40 Personen waren an diesen zwei Tagen in unserer kleinen Kirche zu Gast. Und wenn man dann hören konnte, dass sie aus Chemnitz, Mülsengrund, Wolkenstein, Jahnsbach u.a. kamen, hatte sich die Mühe gelohnt. 
Die Entstehungsgeschichten vom Bäcken-Chor, dem Altar, dem Familienzimmer oder dem Ausgussstein in der Sakristei interessierte schon sehr. Selbst die Türen, der Fußboden und das Pantoffelzimmer mit der Natursteinwand  im Pfarrhaus wurden bestaunt.


Vielleicht können wir heute schon für das nächste Jahr zum Tag des offenen Denkmals am 10.9.2023 einladen.
Es finden sich im Archiv bestimmt Teile, die selbst die Hormersdorfer noch nicht gesehen haben.

Thomas Vorberg

 

 

Jahreslosung 2024

 
 

Monatsspruch Mai 2024

Alles ist mir erlaubt, aber nicht alles dient zum Guten. Alles ist mir erlaubt, aber nichts soll Macht haben über mich.

1 Kor 6,12 (L)
  

Tageslosung vom 25.05.2024
HERR, sei mir gnädig! Heile mich; denn ich habe an dir gesündigt.
Paulus schreibt: Ich bin der geringste unter den Aposteln, der ich nicht wert bin, dass ich ein Apostel heiße, weil ich die Gemeinde Gottes verfolgt habe. Aber durch Gottes Gnade bin ich, was ich bin. Und seine Gnade an mir ist nicht vergeblich gewesen.
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