Unsere Gutenbergschulen haben nach zwei Jahren Corona- Zwangspause wieder geöffnet!

In der ersten und zweiten Märzwoche begann für die 2700 Kinder und Jugendlichen unserer drei Gutenbergschulen in Peru das neue Schuljahr.

Wir konnten miterleben wie Kindergarteneltern das erste Mal das Schulgelände betreten und ihre Kleinen zu ihren Gruppenräumen bringen. Drittklässler sahen zum ersten Mal ihre Schule von innen. Bisher bestand Unterricht für sie aus einem sprechenden Gesicht auf dem Bildschirm, meist nur auf einem Handy. Endlich zieht wieder so etwas wie Normalität ein. Allerdings dürfen die Klassenzimmer noch nicht mit der vollen Schülerzahl belegt werden. Der geforderte Mindestabstand von einem Meter zwischen den Plätzen wäre sonst nicht mehr einzuhalten. Der Unterricht wird deshalb bis auf weiteres live ins Internet übertragen. Dafür werden zurzeit noch dutzende von Klassenräumen mit Kameras und Bildschirmen ausgestattet. Einen Teil des Unterrichtes werden die Schüler also weiterhin zu Hause vor dem Bildschirm verfolgen müssen. Auch die Pastoren und Sozialarbeiter haben große Aufgaben vor sich. Nicht wenige unserer Kinder und Jugendlichen haben einen Elternteil, Verwandte und Freunde in der Pandemie verloren. Sie werden besondere Fürsorge brauchen.

In der gleichen Woche haben wir die Schüler in den beiden Schulen in Lima besucht. Inzwischen war ein Teil von ihnen schon drei Tage im Unterricht. Andere kamen gerade für ihren ersten Tag an, denn die Kinder kommen in Abständen von je einem Tag dazu, einige haben noch Wechselunterricht.

Leider gibt es auch einen Teil der Kinder, die bisher nicht wieder zum Unterricht angemeldet wurden. Bei unseren Familienbesuchen, lernten wir die Brüder Carlos (12) und Manuel (10) kennen. Sie strahlten eine große Traurigkeit aus. Die Jungs, wurden von den Eltern verlassen und leben bei der Großmutter. Gemeinsam bewohnen sie eine baufällige Holzhütte in einem keinen Landstück in Comas, im Norden Limas. Sie dürfen dort kostenlos wohnen, weil sie das Land bearbeiten. Sie ernten Avocato Früchte und Feigen, die sie verkaufen. Wenn sie einen guten Tag haben, bleibt ihnen vom Verkauf ein Tageslohn von 2 Euro. Dafür können sie nicht gerade mal die Busfahrt in die Schule bezahlen. Die Großmutter berichtet, dass sie ihr Vertrauen in Gott setzten. Durch die Schulandachten und die Gottesdienste in der Gemeinde der Schule sind sie zum Glauben gekommen. Carlos möchte einmal Chirurg werden. Manuel gefällt es in der Chacra (dem Feld) zu arbeiten. Die Großmutter wurde inzwischen vom Schuldirektor eingeladen. Es wird ein Weg gefunden, der Familie zu helfen so dass die Jungs sehr schnell wieder zur Schule gehen können. Wer uns und die wertvolle Arbeit für die Kinder in Peru unterstützen möchte, kann dies  gerne mit folgender Kontonummer:

Kinderwerk Lima: Volksbank Heidenheim;

IBAN DE 11 6329 0110 0149 4570 14;

Stichwort: Urban A0043

Katrin und Steffen Urban aus Peru

 

Jahreslosung 2022

 
 
Tageslosung vom 18.08.2022
Der HERR hat das Recht lieb.
So gebt dem Kaiser, was des Kaisers ist, und Gott, was Gottes ist!
Wir benutzen Cookies

Wir nutzen Cookies auf unserer Website. Einige von ihnen sind essenziell für den Betrieb der Seite, während andere uns helfen, diese Website und die Nutzererfahrung zu verbessern (Tracking Cookies). Sie können selbst entscheiden, ob Sie die Cookies zulassen möchten. Bitte beachten Sie, dass bei einer Ablehnung womöglich nicht mehr alle Funktionalitäten der Seite zur Verfügung stehen.