Der Hormersdorfer Krippenweg 2020

„Der Mensch denkt und Gott lenkt“. Ein altes Sprichwort, doch aktueller als je. Eigentlich sollte ja auch dieses Weihnachten ein ganz normales werden. So, wie es schon immer war: Krippenspiel, Metten, Gottesdienste, Huchneigahr. Hätte man sich träumen lassen, wie alles durcheinander gewürfelt wird? Forderungen des Gesetzgebers waren zu erfüllen, das Hygienekonzept zu überarbeiten usw. Dabei wollen wir aber auch dankbar sein, überhaupt „in die Kirche gehen“ zu können, wenn man an Ostern denkt. Doch gerade in solchen Ausnahmesituationen sieht man dann, welches Potential vorhanden ist. So entstand die Idee, die Geburt Jesu in Bildern zu gestalten. Und, wie gefordert, ohne Menschenansammlung. Dabei war natürlich eine Einbahnstraße (Weg) und gestaffelter Zugang optimal.

    

Das Gelände und Gebäude spielten auch mit. So die Werkstatt als Ankündigung der Geburt ( Joseph hatte ganz schön zu sägen). Die Garage als eine der vielen geschlossenen Häuser und auch das Rüstzeitheim war zu, wegen Überfüllung. Sogar im Eingangsbereich musste einer schlafen. Und auch der alte Abstellraum des Pfarrers wurde geöffnet als Bild der Hirten, Hühner und Ziege (Entschuldigung, Schafe waren leider nicht verfügbar!). Lichter begleiteten die Besucher auf ihrem Weg vom dunklen Stall zum Licht im Pfarrhaus.

    

Und dort zu den 3 Weisen oder Sterndeutern, denn diese haben den Stern über Bethlehem durch die Oberlichtfenster der Pfarrhaustür entdeckt. Ob sie damals eine Landkarte hatten, darf  bezweifelt werden, geschweige denn ein Navi. Doch sie haben sich nach dem Stern gerichtet, um den neuen angekündigten König zu sehen.  Welchen Weg wählen wir zum Ziel? Und was ist unser Ziel? Jedenfalls landen die drei  erst einmal beim Herodes. Sein Prunksaal ist unser Wasserhaus. Gleich nebenan ist das Gefängnis (karzeribus – dt. Karzer, bei uns der Keller) und Latrina – ohne Kommentar.

Doch das eigentliche Ziel war ja der Stall, wo ER geboren wurde. Die Kirche durch den Hintereingang zu betreten, um dann den festlich beleuchteten Raum zu sehen, war schon ein erhebendes Gefühl. Neben den uns, seit vielen Jahren bekannten Figuren der heiligen Familie auf dem Altar, sah man dann die Geburt in ganz anderer Weise. Die aus Baumstämmen und grobem Holz hergestellten Figuren, haben zum Nachdenken eingeladen. Mit welchen geringen Mitteln die größte Geschichte der Welt dargestellt werden kann! Bärbel Lorenz hat sie uns gern zur Verfügung gestellt. Zum Abschluss dann das Friedenslicht aus Bethlehem. Wie haben wir Frieden nötig !!! Schön, dass in unserer Kirche weitere 2 Figuren darauf hinweisen, der Taufsteinaufsatz und der Friedensengel.

 

Nehmen wir die Geburt Jesu mit, in das, so teilweise, einsam begonnene Jahr.  Was wird es uns bringen?
Wir dürfen uns ganz IHM anvertrauen, denn ER lenkt!                                  T.V.

Jahreslosung 2021 

Monatsspruch 
April 2021

Christus ist Bild des unsichtbaren Gottes, der Erstgeborene der ganzen Schöpfung.

Kolosser 1,15

Tageslosung vom 22.04.2021
Die auf den HERRN sehen, werden strahlen vor Freude, und ihr Angesicht soll nicht schamrot werden.
Seid fröhlich in Hoffnung, geduldig in Trübsal, beharrlich im Gebet.
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